Geschichte - wie alles Begann

Den Anstoss zur Grüngung gab der damalige Präsident des Leichtathletikverbandes Baselland.

Er bedauerte, dass aus dem Waldenburgertal kaum mehr Athleten an den Kantonalen Ein- und Mehrkampfmeisterschaften teilnahmen. Hauptsächlich die Jugendlichen würden schlecht erfasst.

 

Diese Tatsache veranlasste Albert Schindelholz zusammen mit Karl Schmutz ein zentrales Leichtathletiktraining vornehmlich für die Turner des Waldenburgertals zu organisieren.

Ein ernsthaftes Förderungsprogramm für Leichtathleten in den Turnvereinen konnte nämlich nur bis zu einem gewissen Punkt erfolgen. So bestand für einen jungen talentierten Turner lediglich die Möglichkeit, sich einem Sportklub ausserhalb unseres Bezirks anzuschliessen, wenn er in der Leichtathletik Fortschritte erzielen wollte.

 

Mit der Gründung der LV Frenke hofften die beiden Initianten, den Abgang guter Athletinnen und Athleten aus den Turnvereinen zu verhindern. Wenn auch diese Idee einer vermehrten Förderung von Leichtathletiktalenten von den Turnvereinen mehrheitlich begrüsst wurde, so gab es auch anfängliche Skepsis. So konnte man in einem Zeitungsbericht 1976 lesen:

Leider wird der Zweck der Leichtathletik-Vereinigung von einzelnen Vereinen noch immer nicht verstanden. Von diesen wird die LV als Konkurrenz aufgefasst und aus diesem Grunde unverständlicherweise boykottiert (TV Hölstein).

 

Trotz dieser "Geburtswehen" stand einer Verwirklichung dieses Zieles der Initianten - die Förderung der Leichtathletik in unserem Bezirk - nichts mehr im Wege.

 

Die Gründung erfolgte am 26. Mai 1975.

Die LV Frenke zählte beachtliche 30 Mitglieder.

Dazu kamen die von Rolf Schmutz betreuten Schülerinnen und Schüler.

Der erste, gewählte Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

Karl Schmutz (Präsident), Albert Schindelholz (Technischer Leiter = Trainer), Werner Roth (Kassier), Walter Degen (Beisitzer) und Rolf Schmutz (Sekretär).

 

Stürmische Entwicklung

Nach anfänglichen Widerständen fand die LV Frenke immer mehr Anhänger. In den ersten drei Jahren hatte eine stürmische Entwicklung stattgefunden: 1978 zählte der Verein 58 Lizenzierte! Dazu kam noch eine grosse Zahl von ebenfalls leichtathletisch betreuten Schülerinnen und Schülern. Mit insgesamt 77 Athletinnen und Athleten war die LV Frenke neben dem SC Liestal die grösste Leichtathletik-Truppe im Kanton.

 

Bereits in den ersten Wettkampfjahren erzielten die LV-Kracks beachtliche Leistungen.

Das Gründungsjahr begann mit einem Paukenschlag. An den Kantonalen Meisterschaften stellte die LV Frenke gleich zwei Doppelmeister.

Monika Aebi (Md.A) über 200m und 400m und bei den Aktiven Franz Frey im Weit- und Dreisprung. Zudem konnte sich Urs Roth (Jug.B) als Regionalmeister über 600m feiern lassen.

Ein Jahr später mehrten sich die Erfolge:

10 kantonale Meistertitel. 2 Titel an Regionalmeisterschaften, und Felix Degen erkämpfte sich an den Schweizermeisterschaften im 2000m-Steeple-Rennen die Broncemedaille.

 

1978 errangen die Athleten der LV Frenke nicht weniger als 14 Kantonale Meistertitel. Urs Roth war als Junior einer der besten 400-Meter-Läufer der Schweiz. Er holte sich in den Jahren 1977 - 1979 je die Silbermedaille an den Schweizermeisterschaften. Er fand auch Aufnahme ins Schweizerische Kader der 400m-Läufer und konnte in der gleichen Zeit an insgesamt 4 Junioren-Länderkämpfen teilnehmen.

 

Erstmals ein Schweizermeister

Erstmals seit ihrem Bestehen hatte die LV Frenke im Jahr 1979 mit Andreas Mäder (400m Jugend A) einen Schweizermeister und mit Urs Roth einen Schweizer Rekordhalter (4x400m Junioren) in ihren Reihen. Nach diesem leichtathletischen Höhenflug gab es in den 80er-Jahren einen Leistungsstillstand, bis dann die Leichtathletinnen der LV FRENKE mit guten Resultaten für Aufsehen sorgten.

 

Die Idee einer Leichtathletik-Gemeinschaft (LG)

Im Gegensatz zur LV mit Einzelmitgliedern ist die LG ein Zusammenschluss von Vereinen. Die Athletinnen und Athleten bleiben grundsätzlich Mitglieder bei ihrem Turnvereinen und starten an Einzelwettkämpfen für ihren Stammverein. Mannschaftswettkämpfe (Staffelmeisterschaften, SVM etc.) bestreiten sie mit der Lizenz der LG. So kann einen Doppelmitgliedschaft vermieden werden. Die Idee zur Bildung einer Leichtathletik-Gemeinschaft fand im Waldenburgertal positives Echo. So kam es am 24. April 1981 zur Gründung der LG Frenke. Vereint waren die Turnvereine Oberdorf, Niederdorf, Bennwil, Hölstein sowie die LV Frenke.

 

Zum Tragen kam die LG Frenke jedoch nicht. Sie existiert heute nur noch auf dem Papier.

 

Als eigentlicher Leichtathletikclub im Waldenburgertal besteht heute einzig die LV Frenke.

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